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US-Büromärkte sind trotz leichter Erholung von schwacher Nachfrage geprägt

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Auf den US-Büromärkten wurden im zweiten Quartal 2022 fast zehn Millionen Quadratfuß Bürofläche fertiggestellt. Damit wurde die Nachfrage von 6,2 Millionen Quadratfuß weit übertroffen. Entsprechend erhöhte sich die Leerstandsquote insgesamt um 10 Basispunkte im Vergleich zum Vorquartal und 40 Basispunkte im Vergleich zum Vorjahr auf ein Pandemiehoch von 16,9 Prozent. Das schreibt der Immobiliendienstleister CBRE in seinen „Office Figures“ zum zweiten Quartal 2022.

Die Nettoabsorption stieg im zweiten Quartal zwar von 1,1 Millionen Quadratfuß im ersten Quartal auf 6,2 Millionen Quadratfuß. Sie lag jedoch deutlich unter dem Durchschnitt eines zweiten Quartals von 14,5 Millionen Quadratfuß in den Jahren 2015 bis 2019. Inflationsdruck und Unsicherheit über die Büroauslastung führten zu einer gewissen Zurückhaltung bei den Mietern, was das Mietvolumen im zweiten Quartal in Folge verlangsamte, schreibt CBRE.

Die Nettoabsorption hat sich in den meisten Märkten gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres verbessert. Am stärksten war die Nachfrage weiterhin in den Low-Cost- und wachstumsstarken Sun Belt-Märkten wie Austin, Atlanta, Dallas/Ft. Worth und Charlotte sowie in Technologie- und Life Science-Hubs wie San Jose, Los Angeles und Boston. In einigen Gateway-Märkten konnte die Nettoabsorption gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden, darunter Manhattan und Chicago, während die Nachfrage in San Francisco und Washington, D. C. weiterhin schwach war.

Die Leerstandsquote in der Innenstadt stieg im zweiten Quartal um 20 Basispunkte auf 17 Prozent, während die Leerstandsquote in den Vororten um 10 Basispunkte auf 16,8 Prozent zurückging. Dies war das erste Mal seit mehr als 20 Jahren, dass die Leerstandsquote von Downtown die der Suburbs überstieg, so CBRE. Die Leerstandsquoten sanken um mehr als ein Prozentpunkt in mehreren Downtown-Teilmärkten, darunter Austin, Ft. Lauderdale, Las Vegas, Miami und Atlanta. Denver, Charlotte, Washington, D. C. und Seattle gehörten zu den Downtown-Submärkten, die während des Quartals den größten Zuwachs an Leerständen verzeichneten.

Wirtschaftliche Unsicherheit und steigende Baukosten haben Bauherren davon abgehalten, neue Bürogebäude zu errichten. Infolgedessen hat sich das Bauvolumen in den letzten Quartalen stetig abgeschwächt. Am Ende des zweiten Quartals befanden sich rund 84 Millionen Quadratfuß Büroflächen im Bau. Nach Fertigstellung werden diese Projekte den gesamten Bestand der US-Büros um 1,9 Prozent erweitern. Austin, Nashville, Charlotte und Boston haben die meisten Flächen im Bau. In Boston und Nashville ist mehr als die Hälfte der in Entwicklung befindlichen Flächen vorvermietet, wodurch das Angebotsrisiko auf diesen Märkten verringert wird.

Die durchschnittliche Miete wuchs im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent auf 35,11 US-Dollar pro Quadratfuß, die höchste Wachstumsrate seit 2019. Die durchschnittlichen Mieten in Vorort-Märkten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent, während die durchschnittlichen Mieten in der Innenstadt um 1,1 Prozent stiegen. In den größten Büromärkten waren die Bruttomieten im zweiten Quartal weitgehend stabil. In San Francisco, Manhattan, Los Angeles und Chicago gab es wenig Bewegung, während die Preise in Denver, Atlanta und Washington, D. C. höher lagen. Die Mieten in den Stadtzentren von Denver, Houston und Chicago stiegen im Quartal um mehr als ein Prozent und übertrafen damit andere große Märkte. (DFPA/AZ)

Die CBRE Group, Inc. mit Hauptsitz in Los Angeles und Deutschlandzentrale in Frankfurt am Main ist eines der großen internationalen Dienstleistungsunternehmen für Eigentümer, Investoren und Nutzer auf dem gewerblichen Immobiliensektor. CBRE beschäftigt weltweit mehr als 100.000 Mitarbeiter in mehr als 500 Büros.

www.cbre.com

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